Teufel Cinebar 21 85 / 100 8. von 26
Andreas Fischer

Teufel Cinebar 21 Test

Kleines Raumwunder mit klarem Klang und starkem Virtual Surround Sound

Besonderheiten
  • Schlanke Soundbar mit 200 Watt Leistung
  • Hohe Sprachverständlichkeit, satter Bass und klare Musikwiedergabe
  • Räumlicher Heimkino-Sound durch Virtual Surround
  • Kompakter Subwoofer mit 120 Watt Sinus-Verstärker
  • Anschluss von bis zu drei verschiedenen Geräten möglich
Testbericht

Kinofeeling für zuhause

Wer sich sattes Kinofeeling für seine eigenen vier Wände wünscht, der wird von der Teufel Cinebar 21 2.1 Soundbar nicht enttäuscht sein. Selbstverständlich ist die Soundbar in einer Qualität, wie man sie von Teufel seit jeher gewohnt ist – nicht nur beim Sound, sondern auch bei der Verarbeitung.

Zeitlose Eleganz

Während die Soundbar der Teufel Cinebar 21 optisch eher zeitlos elegant wirkt und mit einem schlichten, mittig ausgerichteten Display mit blauer Beleuchtung ausgestattet wurde, verfügt der starke 120 Watt Subwoofer über eine edle schwarze Front in Klavierlackoptik. Zwar ist die Front der Soundbar durch den schwarzen Stoff recht staubabfällig, doch wirkt die Soundbar dennoch sehr elegant und überzeugend.

Anschließen und loslegen

Die Einrichtung der getesteten Soundbar war denkbar einfach. Auspacken, aufstellen, digitales, optisches Kabel, digitales Koaxialkabel oder analoges Koaxialkabel vom TV anschließen, Subwoofer am Sub Out Anschluss anschließen - fertig. Lediglich einige kleinere Einstellungen und Anpassungen an der Lautstärke und am Bass des Subwoofers waren notwendig, die jedoch leicht vollzogen werden konnten.

Klar strukturiert

Die Bedienung der Teufel Cinebar 21 stellte sich anfangs als ein wenig problematisch heraus, da die Infrarot-Fernbedienung leider nicht die gewünschte Reichweite bietet, wie vom Hersteller angegeben. Nachdem wir jedoch die im Lieferumfang enthaltene CR2015 Knopfzelle gegen eine nur minimal dickere CR2032 ausgetauscht hatten, die anstelle der zuvor gerade einmal 165 mA ganze 220 mA bringt, funktionierte die Fernbedienung einwandfrei – sogar in der von Teufel angegebenen Entfernung von bis zu sieben Meter. Die Fernbedienung ist übersichtlich strukturiert und auf die Steuerung der nötigsten Funktionen reduziert worden.

Erstklassiger Sound

Zu Beginn unseres Soundbar Test waren wir vom Sound der Soundbar allein doch sehr enttäuscht. Denn bei abgeschaltetem Subwoofer klingt der Sound auch nicht wirklich besser, als wir es von preisgünstigen, handelsüblichen PC-Speakern gewohnt waren. Als wir dann jedoch auch den Subwoofer einschalteten, erwartete uns eine wahre Offenbarung, da plötzlich das gesamte Klangbild gleich deutlich satter, breiter und kräftiger wurde. Der Bass hat ordentlich Druck, der doch ungewohnt stark wirkt für ein Soundbar-System. Während der Subwoofer bei vielen anderen 2.1 Sound-Systemen alles raus drückt, was er an Leistung mit sich bringt, klingt die Teufel Cinebar 21 gleich deutlich realistischer, da die Soundbar optimal abgestimmt ist – Soundbar und Subwoofer liefern in gemeinsamem Zusammenspiel einen erstklassigen Sound.

Du hast die Wahl

Der Subwoofer der Teufel Cinebar kann wahlweise manuell oder automatisch zu- und abgeschaltet werden. Wählt man allerdings die manuelle Zuschaltung des Subwoofers, reagiert er leider überhaupt nicht mehr auf die Fernbedienung, weshalb eine manuelle Abschaltung auf der Rückseite des Subwoofers vorgenommen werden muss. Deshalb empfiehlt es sich, die automatische Zuschaltung zu wählen.

Fazit

Die Teufel Cinebar 21 hat zwar gewisse Schwächen bei der Wiedergabe von Musik, bei actiongeladenen Filmen jedoch sorgt der Subwoofer für den nötigen Druck im Sound, der jeden Cineasten vom Hocker hauen wird.

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Datenblatt
Hersteller
Produkt Cinebar 21 - Zur Teufel Produktseite
Abmessungen 11.33 x 91.85 x 11.53 cm
Anschlüsse 1 x Digital optisch, 1 x Cinch-Stereo, 1 x Digital koaxial
Fernbedienung ja
Leistung 200 Watt
Alternativen
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