Teufel Cinebar 51 THX 89 / 100 6. von 26
Andreas Fischer

Teufel Cinebar 51 THX Test

Die weltweit erste Soundbar, die mit dem THX Speakerbar Gütesiegel ausgezeichnet wurde.

Besonderheiten
  • Weltweit erste Soundbar mit THX Gütesiegel
  • Extrem leistungsfähig durch 350 Watt Gesamtleistung
  • Dolby Virtual Speaker-Technik für spürbaren Raumklang
  • Subwoofer verfügt über 150 Watt bei 35 Hz Grenzfrequenz
  • Hochwertiges Gehäuse aus Metall
Testbericht

THX in seiner schönsten Form

Die Marke Teufel steht schon seit jeher für Qualität in Sachen Sound. Vermutlich aus diesem Grund hat es der Hersteller auch geschafft, mit seiner Cinebar 51 THX die weltweit erste Soundbar zu entwickeln, welche mit Stolz das THX Zertifikat verliehen bekommen hat. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Soundbar vor allem im Filmbereich ganz klar punkten kann. Denn die Cinebar liefert einen satten Sound und lässt den Körper beben – fast wie im Kino.

Qualität hat sein Gewicht

Als wir die Teufel Cinebar 51 Soundbar für unseren Soundbar Test auspackten, waren wir doch sehr überrascht. Denn die Soundbar war überraschend schwer, was durch das Gehäuse aus Metall schnell klar war. Dadurch wirkt der Sound auch nie klapprig oder scheppernd. Das Design und die Verarbeitung der Teufel Cinebar sind zeitgemäß edel und elegant.

Ruckzuck zum Hörgenuss

Die Einrichtung der Teufel Cinebar gestaltete sich denkbar einfach. Zwar war das kleine Handbuch doch ein wenig dürftig, doch konnte die Soundbar dennoch recht schnell eingestellt und vollständig eingerichtet werden, sodass der Subwoofer schnell abgestimmt werden konnte. Für das Anschließen von TV, DVD-Player und Co. stehen je ein koaxialer und ein optischer Digitaleingang zur Verfügung sowie zwei Stereo-Cinch-Eingänge, ein Subwoofer-Ausgang und eine USB-Schnittstelle.

Bedienung ohne Schnickschnack

Die Bedienung der Cinebar 51 THX von Teufel ist grundlegend sehr einfach. Die Infrarot Fernbedienung hat jedoch leider nicht die angegebene Reichweite von sieben Metern, sondern machte in unserem Fall bereits bei einer Entfernung von knapp zwei Metern schlapp. Die Fernbedienung ist jedoch sehr übersichtlich strukturiert und verzichtet auf jedweden unnötigen Schnickschnack. Der Subwoofer und die Soundbar können separat voneinander in der Lautstärke geregelt werden.

Kinosound mit Gänsehaut-Faktor

Der Sound der Soundbar war im Test in der Grundeinstellung ein wenig ernüchternd, da doch recht mager. Nachdem wir den Bass jedoch nach den persönlichen Anforderungen eingestellt hatten, waren wir doch sehr begeistert. Der normale Ton ist stets klar verständlich, auch Dialoge sind klar. Doch so wirklich überzeugen kann die Soundbar erst bei tiefen Bässen. Schon bei geringer Lautstärke bringt das System jedes Haar am Körper zum Beben. Die Cinebar verspricht nicht zu viel und bietet satte, gewaltige Kinoatmosphäre. Lediglich bei der reinen Musikwiedergabe kann die Teufel Cinebar nicht ganz mithalten. Zwar ist der Sound vor allem bei Rockmusik recht gut, aber doch nicht so perfekt wie bei Filmen.

Raffinierte Extras

Die Teufel Cinebar erlaubt das Anschließen von USB-Sticks mit einer Kapazität von bis zu 8 Gigabyte. Allerdings muss der Speicherstick im FAT16- oder FAT32-Format formatiert sein und darf nur MP3 oder WMA Musikdaten enthalten. Andere Dateiformate werden leider nicht unterstützt. Sollte der Subwoofer einige Zeit inaktiv sein, schaltet sich dieser automatisch ab, ist jedoch bei Bedarf innerhalb von 1 bis 2 Sekunden wieder verfügbar.

Fazit

Auch wenn die Teufel Cinebar 51 THX nicht allzu viel technischen Schnickschnack zu bieten hat und auch bei der Wiedergabe von Musik nicht voll und ganz überzeugen kann, so liefert sie dennoch einen atemberaubenden Film-Sound, der sich sehen lassen kann.

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Datenblatt
Hersteller
ProduktCinebar 51 THX - Zur Teufel Produktseite
Abmessungen12 x 101 x 13.25 cm
Anschlüsse1 x Digital optisch, 1 x USB, 2 x Cinch-Stereo, 1 x Digital koaxial, 4 x HDMI
Fernbedienungja
Leistung100 Watt + 150 Watt
Alternativen
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